Safe Room Amsterdam: das Konzept

Wiedererkennung. Inwieweit erkennen Sie selbst die Herausforderungen rund um das Thema? Was können Sie selbst tun? In kleinen Gruppen konkrete Lösungen besprechen. Was können andere tun? Reflexionen von Expertensprechern, die mit dem Publikum mitdenken.

Feste Merkmale

Darüber hinaus hat jede Safe-Room-Ausgabe ein paar feste Merkmale:

Safe Bubble

Ein kleines Wohnzimmer-Pre-Event mit 8 Teilnehmenden, um das Thema durchzusprechen und den Inhalt für das eigentliche Event zu schärfen.

Moderation

Das eigentliche Safe-Room-Event wird von zwei Facilitators geleitet: einer Frau und einem Mann.

Audience-Response-Technologie

Das Event nutzt Sendsteps für anonyme Teilnahme. So teilen Menschen leichter — ohne öffentlich sprechen zu müssen. Engage ohne Hürde.

Rolle der Expertensprecher

Die Sprecher sitzen mitten im Publikum. Sie sind nicht für eine Präsentation da, sondern um laut mitzudenken und mit Gleichgesinnten zu reflektieren. Experten kommen aus unterschiedlichen Hintergründen. Durch ihren Input entsteht eine 360°-Perspektive auf das Thema.

Safe Room Amsterdam

Anonyme Antworten, lebendige Gespräche!

Im Teil „Wiedererkennung“ fragten die Facilitators über Sendsteps: „Inwieweit haben Sie sich im letzten Monat einsam gefühlt?“. Eine [zu] direkte Frage an eine Gruppe, die sich gerade erst kennengelernt hat. Doch gerade weil Teilnehmende anonym antworten können, starten Facilitators sofort ein inhaltliches Gespräch.

Niemand muss fragen „Wer hat a, b oder c gewählt?“ — das Ergebnis auf dem Screen zählt. Danach folgen Vertiefungsfragen: „Wer möchte dazu etwas sagen?“ oder „Wer erkennt das wieder?“. Anonyme Antworten auf dem Screen lösen oft eigene Erfahrungen aus. Expertensprecher können anknüpfen — und die Gespräche werden lebendig und dynamisch.

Gruppengespräche in sicherem Rahmen

Bei Tabus rutscht man leicht in Negativität. Safe Room ermutigt zu einem positiven, vorausschauenden Klima. Welche Ideen gibt es zu teilen? Wie lernen Sie von Best Practices anderer? In einer Plenumszusammenfassung interviewen Facilitators kurz Gruppen und Einzelpersonen — aber nur, wenn Menschen das möchten und sich sicher genug fühlen. Teilnehmende sollen sich jederzeit wohlfühlen, mitzusprechen, wenn sie möchten.

Live-Evaluation und konkrete Ergebnisse

Die erste Ausgabe von Safe Room Amsterdam wurde vor Ort evaluiert. Bewusst: um zu sehen, was gut lief und was besser werden kann. Die Evaluation lief über Sendsteps, die Ergebnisse wurden mit dem Publikum geteilt — Validate in der Praxis. Das Event erhielt die Note 8,3 und konstruktive Tipps für folgende Ausgaben.

Zum Beispiel: „Connectors“, die Neuankömmlinge beim Ankommen unterstützen. Neben der Event-Evaluation starteten Teilnehmende auch kleine Initiativen untereinander [ein monatliches Meetup, Gespräche mit Coworking Spaces usw.] — im Einklang mit der Philosophie des Events.

Sendsteps: stolzer Sponsor

Sendsteps-Gründer und CEO Steven Blom ist ein großer Fan des Safe-Room-Konzepts:

In der #MeToo-Ära, in Zeiten von Fake News und Social-Media-Fassaden ist es wertvoll, Orte zu schaffen, an denen Menschen offen über ihre Herausforderungen sprechen können. Das Safe-Room-Konzept trifft dieses Bedürfnis gut. Und Sendsteps wird dabei konstruktiv eingesetzt. Wir sponsoren diese neue, positive Initiative gerne — Engage → Validate auf der Learning Loop Platform, auch außerhalb des Klassenzimmers.

Zwei Menschen im Gespräch in einem Raum