1. Kichern
Lachen kann ansteckend sein — in einer Präsentation wirkt es oft ungünstig. Wenn Sie kaum noch anhalten können: kurze Pause, Haltung zurückgewinnen, dann weiter. Vor Publikum laut loszulachen wirkt unvorbereitet oder amateurhaft.
2. Schlechter Blickkontakt
Beim Sprechen ist Blickkontakt wichtig. Schauen Sie niemanden wirklich an und schweifen ständig ab, wirkt es, als interessierten Sie die Zuhörenden wenig. Vermeiden Sie auch, bei jedem Übergang den Blickkontakt zu brechen — außer es kommt etwas wirklich Wichtiges.
3. Nägel kauen
Nägelkauen wirkt wie eine harmlose Nervosität, kann aber Stress oder Unsicherheit signalisieren. Lassen Sie es in Präsentationen — es lenkt ab und kann nervös wirken. Wenn Sie etwas kauen müssen: Kaugummi oder ein Bonbon.
4. Gähnen
Gähnen ist menschlich, wirkt auf Ihr Publikum aber ungünstig. Es wirkt gelangweilt und ist ansteckend. Müssen Sie gähnen: Hand vor den Mund, Blickkontakt halten, mit Energie sprechen. So bleibt die Aufmerksamkeit bei Ihren Kernpunkten.
5. Augen reiben
Augen reiben (oder die Hände davor halten) ist eine unbewusste Abwehrgeste. Es kann unsicher wirken, als wollten Sie entkommen. Es strahlt auch Anspannung aus — und die überträgt sich. Halten Sie die Hände ruhig, hinter dem Rücken oder vor dem Körper.
6. Zu viele Handgesten
Ein oder zwei Gesten sind in Ordnung; wildes Wedeln beeindruckt selten. Merken Sie es: tief durchatmen und die Hände kurz in die Taschen. Sie wirken ruhiger und sicherer — und das hilft Ihrer Botschaft.
7. Wörter vergessen, stottern, zu schnell sprechen
Das passiert oft bei Nervosität. Atmen Sie bewusst, fokussieren Sie, was Sie sagen wollen, und üben Sie vorab. Je öfter Sie sprechen, desto leichter kommen Sie ruhig durch Ihren Beitrag.
8. Zu wenig lächeln
Ihr Publikum orientiert sich an Ihren Signalen: Wirken Sie angespannt, folgt der Raum leichter. Ein natürliches Lächeln hilft, souveräner und zugänglicher zu wirken. Nichts erzwingen — setzen Sie zuerst die Absicht, die Haltung folgt.
9. Schlechte Vorbereitung
Sicherheit in der Präsentation beginnt mit Vorbereitung. Kennen Sie Ihr Thema und haben Sie geübt, wird die Session angenehmer und spannender. Improvisieren ohne Halt erschwert es, Menschen mitzunehmen. Üben Sie also genug vor dem wichtigen Auftritt.
10. Keine Interaktion
Manchmal bleiben Vortragende an Folien hängen oder lesen wörtlich vom Blatt. Das ist leichter für die sprechende Person — und langweilig für den Raum. Interaktive Momente halten die Aufmerksamkeit. Ein starker Weg: Fragen über Sendsteps, the Learning Loop Platform for education. So erzeugen Sie Wortwolken, Q&A oder Online-Umfragen, während Sie präsentieren. Das ist Engage in Aktion — Create → Engage → Validate → Improve in jeder Session. Mehr Kontext: Vorteile von Live-Publikumsfeedback.